Du bist also neu hier?
Herzlich Willkommen! Schön, dass du da bist. Hier ein Vorschlag für deine ersten drei Schritte.
2. solltest du dich dann – vorausgesetzt dir gefällt die Idee – auf Facebook mit uns verbinden.
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Die Geschichten
Inhalt eines Cloudtells können alle dramatischen Texte sein, die auch Theaterstücken oder Filmen zu Grunde liegen könnten.
Social Media Theater ist eine, an die soziale Vernetzung durch das Web 2.0 angepasste Methode, Geschichten zu erzählen.
Das Internet wird bisher nur unzureichend für Geschichten genutzt. Die meisten Angebote, wie etwa für eBooks, Hörbücher oder Filmdownloads beschränken sich darauf, klassische Formen der Erzählung über das Internet zu vertreiben. Keines dieser Angebot aber kommuniziert die Inhalte in der gleichen Weise, wie wir selbst über das Internet kommunizieren würden. Bücher werden meist nur wie gescannt ins Netz gestellt, Hörspiele kommen direkt aus dem Radio Eins zu Eins online, Filme werden ohne jegliche Anpassung auf Downloadplattformen „gepackt“.
Dass wir uns durch z.B. Soziale Netzwerke bereits an eine gänzlich andere Form der Kommunikation gewöhnt haben wird nicht berücksichtigt. Aus einem direkten Dialog Einer-mit-Einem im Alltag wird immer häufiger ein Einer-mit-Vielen in Blogs oder Statusnachrichten. Das Senden und Empfangen der Botschaft sind zeitlich und räumlich voneinander getrennt. Die Nachricht wird dabei prophylaktisch in die „Cloud“ geschickt, ohne zu wissen, ob sich überhaupt ein Empfänger bzw. welcher sich dafür finden wird. Statusnachrichten auf Facebook oder Twitter richten sich nicht an konkrete Adressaten, sondern zunächst an den kompletten Freundeskreis, und selbst Antworten darauf erreichen nicht nur den ursprünglichen Sender, sondern die ganze Gemeinschaft.
Um ein weiteres Beispiel der Entwicklung zu nennen hat YouTube in den letzten Jahren, vor allem auf Kosten des Fernsehen, enorm an Publikum gewonnen und das obwohl Videos auf eine Länge von 15 Minuten beschränkt sind. Twitter kann immer noch enorme Zuwachsraten verzeichnen, trotz einer geradezu minimalistischen Grenze von 140 Zeichen pro Nachricht. Und auch in dem wohl am schnellsten wachsende Medium Facebook sind kaum Texte zu finden, die über mehr als ein paar wenige Sätze verfügen.
Des weiteren zeichnet sich das Internet als Medium im Gesamten betrachtet durch eine äußerst bunte Mischung an hoch spezialisierten Kommunikationswegen aus. Wir haben Portale für lange Nachrichten, für kurze Nachrichten, für unseren Aufenthaltsort, für Audiodateien, für Fotos und für Videos. Zwischen all diesen Angeboten springen die Nutzer nach Belieben hin und her. Dabei folgen wir immer dem sozialen Trampelpfad. Das heißt, genutzt wird, was unsere Freunde gut finden.
Daraus ergeben sich nun vier Aspekte, die die Verbreitung von Inhalten im Web 2.0 maßgeblich bestimmen:
1. Wir konsumieren in knappen Paketen,
2. dort wo wir wollen, meist das,
3. was uns unsere Freunde empfohlen haben und
4. teilen es wiederum allen ungefragt mit.
Das Social Media Theater hat, um zum Ausgangspunkt zurückzukehren, den Anspruch, Geschichten zu erzählen. Reduziert man Geschichten nun auf Handlung und Kommunikation und geht davon aus, dass sich die Kommunikation in der digitalen Welt von der in der physischen Welt unterscheidet, lässt sich davon ableiten, dass sich die Art und Weise Geschichten in der digitalen Welt zu erzählen von der in der physischen ebenfalls unterscheiden muss.
Die oben genannten Formen also eBooks, Hörbücher, Filme etc. allerdings machen nichts anderes, als Kommunikation in der physischen Welt abzubilden und über das Internet zu verteilen. Es reicht auch nicht aus, diesen willkürlich Web2.0-Gimmicks aufzupfropfen. Stattdessen muss es darum gehen, die Kommunikation in der digitalen Welt selbst nachzuahmen. Dies versucht das Cloudtells.
Aus den FAQs:
Wie kann ich mitmachen?
Ganz einfach. Such dir hier auf unserer Homepage eine Geschichte aus, die dich interessiert. Dort findest du auch die Kontaktdaten der Figuren. Dann musst du nur noch den Like- oder Follow-Button drücken und du bist dabei.
Kostet's was?
Nein. Du kannst alle Stücke kostenlos verfolgen. Vielleicht wird es später einmal einzelne Inhalte geben, für die du bezahlen musst. Das ist aber noch Zukunftsmusik.
Gibt es ein Abo?
Du kannst ein Stück abonnieren, indem du dich mit den Figuren verbindest. Klicke dazu entweder auf den "Gefällt mir"-Button von Facebook oder auf "Follow" bei Twitter. Wenn du sichergehen willst, dass du kein ganzes Stück verpasst, dann drücke "gefällt mir" bei "Cloudtells auf Facebook".
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